Arjen Robben dementiert Comeback-Spekulationen

By | Sep 29, 2015

Anfang der Woche machten Meldungen die Runde Arjen Robben stünde nach seiner Adduktorenverletzung kurz vor einer Rückkehr bei den Bayern, doch der 31-jährige Niederländer schloss heute ein Blitz-Comeback am kommenden Sonntag gegen Borussia Dortmund aus.

Vorfreude ist bekanntlich die schönste Freude, ärgerlich wird es jedoch wenn die Vorfreude sich zu lange hinzieht. So oder so ähnlich dürfte es den Bayernfans in Sachen Arjen Robben gehen. Der 31-jährige Publikumsliebling ist bereits seit Anfang September verletzt und plagt sich mit einer Adduktorenverletzung herum die er sich (mal wieder) bei der niederländischen Nationalmannschaft zugezogen hat.

Die Bild Zeitung brachte gestern ein mögliches Blitz-Comeback gegen Borussai Dortmund ins Spiel, Robben selbst will davon jedoch nichts wissen. Gegenüber dem niederländischen Radiosender “Evers Staat Op” äußerte er sich wie folgt zu seinem aktuellen Fitnesszustand: “Es ist schon wieder besser, aber immer noch nicht gut. Das Frustrierendste ist, dass ich alles tue, um so fit wie möglich zu sein. Es ist einfach beschissen”. Eigenen Aussagen zu Folge wird er erst kommende Woche wieder mit dem Training am Ball beginnen. Ein Comeback dürfte damit frühestens Mitte Oktober nach der Länderspielpause realistisch sein.

Robben zeigte sich unzufrieden mit seiner aktuellen Situation und in alte Zeiten zurückversetzt: “Das lief eigentlich ziemlich gut. Zwei Jahre lang war ich vollkommen fit, und jetzt erlebe ich diesen Rückfall mit drei Verletzungen nacheinander”. Besonders bitter ist für ihn die Tatsache, dass er die letzten beiden EM-Qualifikationsspiele mit den Niederlanden verpassen wird. Oranje droht die EM 2016 kommenden Sommer in Frankreich zu verpassen.

Aber auch mit Blick auf den FC Bayern dürfte Robben die eine oder andere Sorgenfalte habe, denn mit Douglas Costa und Kingsley Coman spielen gleich zwei Konkurrenten auf der offensiven Außenbahn derzeit groß auf bei den Münchnern. Robben wird nach seiner Rückkehr zunächst an den beiden Neuzugängen vorbeikommen müssen im Kampf um einen Platz in der ersten 11.

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